Bei Münsing - Land der Kelten

Bei Münsing - Land der Kelten

Die Gegend um den Starnberger See ist reich gesegnet mit vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern, denn schon früh haben sich Menschen von dieser wunderbaren Landschaft angezogen gefühlt. Während das Westufer mit seinen prominenten Villen und begehrten Ausflugszielen wie Possenhofen, Tutzing und Bernried glänzt, sind die Stätten des Ostufers eher unbekannt geblieben, obgleich sie nicht minder eindrucksvoll sind und von der bewegten Vergangenheit des Fünf-Seen-Landes erzählen. Lesen Sie weiter »

Foto: Christopher Weidner

Foto: Christopher Weidner

Irgendwo im Pfaffenwinkel ganz in der Nähe des beschaulichen Ortes Paterzell finden wir ein einzigartiges Stück Natur: einen Wald aus Eiben. Zwischen Buchen, Fichten und Tannen, die ihre Kronen in schwindelerregende Höhen strecken, wachsen über 2000 alte Eiben – so viele wie nirgendwo sonst in Deutschland. Lesen Sie weiter »

Foto: Christopher Weidner

Foto: Christopher Weidner

Nein – St. Moritz liegt nicht nur im Engadin, sondern auch am Rande der Fränkischen Schweiz, unweit der Ortschaft Leutenbach. Und dieses eher unbekannte Fleckchen Erde in der Fränkischen Schweiz birgt eine Besonderheit: Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt hören wir es schon plätschern – das Orakelbrünnlein des Heiligen Moritz. Hinter den Gittern einer weiß getünchten Feldkapelle quillt das Wasser aus der Tiefe und ergießt sich zwischen groben Steinen in ein kleines Bächlein davor. Über allem wacht die seltsam hölzern wirkende Statue des Ortsheiligen Sankt Mauritius oder Sankt Moritz – ein Schild in der linken, die Legionärslanze in der rechten Hand, den Blick geradewegs auf den Besucher gerichtet. Auf seine Weise wirkt er fast unheimlich in seiner starren Pose. Lesen Sie weiter »

Die Dorflinde in EffeltrichWenn ich auf die uralte Sommerlinde auf dem Dorfplatz in Effeltrich blicke, kommt mir ein Gedicht des fränkisches Dichters Friedrich Schnack (1888 – 1977) in den Sinn, das, wie mir scheint, nur im Angesicht dieses Baumriesen entstanden sein kann:

Unter deinem mächtigen Gestühle
überfällt mich ahnungslose Kühle,
Strömt mich an des Sommers Atemstoß,
Und ich spüre aus der Blätter Wehen
Fremden Lebens heimliches Geschehen,
Deine Seele groß. Lesen Sie weiter »

Wehrkirche St. Georg in EffeltrichAm Rande des alten Dorfkernes von Effeltrich, einer Ortschaft am westlichen Ende der Fränkischen Schweiz, erheben sich die eindrucksvollen Mauern der Wehrkirche St. Georg. Sie zählt zu den besterhaltenen Kirchenburgen des Frankenlandes und von der fast viereckigen Anlgae sind noch drei Rundtürme und ein rechteckiger Turm erhalten und recken ihre spitzen Dachhüte in den Himmel – ursprünglich bildete die Kirchenfestung ein Fünfeck. Auch wenn von dem einst die ganze Anlage umgebendem Wehrgang nur noch Teil erhalten sind, hinerlässt ihr Anblick einen tiefen Eindruck: Warum in aller Welt wurde eine Kirche von derart massiven und mächtigen Mauern eingeschlossen – vor wem oder was galt es, sich zu schützen? Lesen Sie weiter »