Bei Münsing - Land der Kelten

Bei Münsing - Land der Kelten

Die Gegend um den Starnberger See ist reich gesegnet mit vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern, denn schon früh haben sich Menschen von dieser wunderbaren Landschaft angezogen gefühlt. Während das Westufer mit seinen prominenten Villen und begehrten Ausflugszielen wie Possenhofen, Tutzing und Bernried glänzt, sind die Stätten des Ostufers eher unbekannt geblieben, obgleich sie nicht minder eindrucksvoll sind und von der bewegten Vergangenheit des Fünf-Seen-Landes erzählen. Lesen Sie weiter »

Foto: Christopher Weidner

Foto: Christopher Weidner

Viel wissen wir nicht über diese Lokalheilige am Rande der Eifel. Die fromme Frau soll im 9. Jahrhundert in Berge im Kottenforst nahe Bonn gelebt haben. Eingedenk des Wirkens der Heiligen wurde dieser Ort in Lüftelberg umbenannt und ist auch heute noch unter diesem Namen etwa 2,5 Kilometer nordwestlich von Meckenheim zu finden. Die frühesten Aufzeichnungen über ihr Wirken sind uns allerdings erst aus dem 12. Jahrhundert überliefert und erst im 17. Jahrhundert wurde ihre Vita aufgezeichnet. Lesen Sie weiter »

Foto: Christopher Weidner

Foto: Christopher Weidner

Nein – St. Moritz liegt nicht nur im Engadin, sondern auch am Rande der Fränkischen Schweiz, unweit der Ortschaft Leutenbach. Und dieses eher unbekannte Fleckchen Erde in der Fränkischen Schweiz birgt eine Besonderheit: Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt hören wir es schon plätschern – das Orakelbrünnlein des Heiligen Moritz. Hinter den Gittern einer weiß getünchten Feldkapelle quillt das Wasser aus der Tiefe und ergießt sich zwischen groben Steinen in ein kleines Bächlein davor. Über allem wacht die seltsam hölzern wirkende Statue des Ortsheiligen Sankt Mauritius oder Sankt Moritz – ein Schild in der linken, die Legionärslanze in der rechten Hand, den Blick geradewegs auf den Besucher gerichtet. Auf seine Weise wirkt er fast unheimlich in seiner starren Pose. Lesen Sie weiter »

Foto: Christopher Weidner

Merseburg – der Name der Stadt wurde noch bis in die Renaissance hinein als “Burg des Mars” gedeutet, eine Stadt also geweiht dem Kriegsgott Mars. Sehr viel wahrscheinlicher ist zwar, dass sich der erste Teil des Namens der Stadt von dem altsächsichen Wort meri für “Sumpf” ableitet, denn die Stadt liegt dort, wo sich das Flüsschen Geisel in die Saale ergießt, ein in früheren Zeiten sicherlich sehr wasserreiches Gebiet. Das Gebiet wurde wohl schon sehr früh besiedelt, doch erste urkundliche Erwähnung findet die Stadt im 9. Jahrhundert – wir betreten also frühmittelalterlichen Grund. Im 11. Jahrhundert errichtete Thietmar von Merseburg den heute weltberühmten Dom, der einige der bedeutendsten Meisterwerke des Mittelalters und späterer Epochen beherbergt. Lesen Sie weiter »

Wehrkirche St. Georg in EffeltrichAm Rande des alten Dorfkernes von Effeltrich, einer Ortschaft am westlichen Ende der Fränkischen Schweiz, erheben sich die eindrucksvollen Mauern der Wehrkirche St. Georg. Sie zählt zu den besterhaltenen Kirchenburgen des Frankenlandes und von der fast viereckigen Anlgae sind noch drei Rundtürme und ein rechteckiger Turm erhalten und recken ihre spitzen Dachhüte in den Himmel – ursprünglich bildete die Kirchenfestung ein Fünfeck. Auch wenn von dem einst die ganze Anlage umgebendem Wehrgang nur noch Teil erhalten sind, hinerlässt ihr Anblick einen tiefen Eindruck: Warum in aller Welt wurde eine Kirche von derart massiven und mächtigen Mauern eingeschlossen – vor wem oder was galt es, sich zu schützen? Lesen Sie weiter »