Foto: Christopher Weidner

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Nein – St. Moritz liegt nicht nur im Engadin, sondern auch am Rande der Fränkischen Schweiz, unweit der Ortschaft Leutenbach. Und dieses eher unbekannte Fleckchen Erde in der Fränkischen Schweiz birgt eine Besonderheit: Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt hören wir es schon plätschern – das Orakelbrünnlein des Heiligen Moritz. Hinter den Gittern einer weiß getünchten Feldkapelle quillt das Wasser aus der Tiefe und ergießt sich zwischen groben Steinen in ein kleines Bächlein davor. Über allem wacht die seltsam hölzern wirkende Statue des Ortsheiligen Sankt Mauritius oder Sankt Moritz – ein Schild in der linken, die Legionärslanze in der rechten Hand, den Blick geradewegs auf den Besucher gerichtet. Auf seine Weise wirkt er fast unheimlich in seiner starren Pose. Lesen Sie weiter »

Kapelle auf dem Kirnberg bei AntdorfWer Penzberg in westlicher Richtung verlässt, kommt an der kleinen Ortschaft Antdorf vorbei – und wird schon von Weitem von einer kleinen Kapelle auf einem auffallenden Hügel begrüßt: die Kapelle auf dem Kirnberg. Im Sommer schimmert sie versteckt zwischen den hochgewachsenen und prächtigen Buchen hindurch, in der kalten Jahreszeit erkennen wir ihr weiß getünchtes Gemäuer schon aus der Ferne. Wie magisch zieht uns die Kapelle auf der wie ein umgestürzte Schüssel wirkende Anhöhe an. Der Weg zu ihr ist nicht ganz einfach: zwischen an einem Gehöft vorbei führt uns der Kirnbergweg schließlich auf engem Pfad zwischen Pferdekoppeln zu einem kleinen Drehkreuz und von dort hinauf auf den Hügel. Der steile Anstieg ist schnell bewältigt und wird von einem fantastischen Rundblick in das von Gletschern geformte Voralpenland belohnt. Lesen Sie weiter »