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	<title>Mystische Orte &#187; St. Georg</title>
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	<description>von Christopher A. Weidner</description>
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		<title>Die Wehrkirche St. Georg zu Effeltrich</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 15:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CAW</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Rande des alten Dorfkernes von Effeltrich, einer Ortschaft am westlichen Ende der Fr&#228;nkischen Schweiz, erheben sich die eindrucksvollen Mauern der Wehrkirche St. Georg. Sie z&#228;hlt zu den besterhaltenen Kirchenburgen des Frankenlandes und von der fast viereckigen Anlgae sind noch drei Rundt&#252;rme und ein rechteckiger Turm erhalten und recken ihre spitzen Dachh&#252;te in den Himmel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/effeltrich_st-georg_1.JPG" alt="Wehrkirche St. Georg in Effeltrich" width="200" height="150" />Am Rande des alten Dorfkernes von Effeltrich, einer Ortschaft am westlichen Ende der Fr&#228;nkischen Schweiz, erheben sich die eindrucksvollen Mauern der Wehrkirche St. Georg. Sie z&#228;hlt zu den besterhaltenen Kirchenburgen des Frankenlandes und von der fast viereckigen Anlgae sind noch drei Rundt&#252;rme und ein rechteckiger Turm erhalten und recken ihre spitzen Dachh&#252;te in den Himmel &#8211; urspr&#252;nglich bildete die Kirchenfestung ein F&#252;nfeck. Auch wenn von dem einst die ganze Anlage umgebendem Wehrgang nur noch Teil erhalten sind, hinerl&#228;sst ihr Anblick einen tiefen Eindruck: Warum in aller Welt wurde eine Kirche von derart massiven und m&#228;chtigen Mauern eingeschlossen &#8211; vor wem oder was galt es, sich zu sch&#252;tzen?<span id="more-32"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/effeltrich_st-georg_3.JPG" alt="Wehrkirche St. Georg in Effeltrich - durch den Torbogen" width="150" height="200" />Die Antwort ist Geschichte: In der zweiten H&#228;lfte des 15. Jahrhunderts &#252;berfielen die N&#252;rnberger das Land im ersten Markgrafenkrieg 1149/50. In den Wirren dieser Zeit waren die Dorfbewohner und die Bauern die Opfer: sie hatten keine Burgen, in die sie sich fl&#252;chten konnten, und konnte sich auch nicht hinter starkne Stadtmauern zur&#252;ckziehen wie die St&#228;dter. Warum dann keine Mauer um die D&#246;rfer bauen? Viel zu unsicher &#8211; denn so viele M&#228;nner gab es nicht, die es gebarucht h&#228;tte, um eine so lange Umfriedung zu verteidigen. So enstchloss man sich bereits um 1300 herum in Franken die Kirchen samt der Friedh&#246;fge in kleine Burgen umzubauen: der Kirchturm wurde mit Schie&#223;scharten versehen, die Friedhofsmauern verst&#228;rkt und oftmals mit einem Wehrgang ausger&#252;stet. Wichtig war auch die Lage dieser Wehrkirchen: sie  durften nicht in der Dorfmitte liegen, sondern eher am Rande, um den herankommenden Feind sofort ersp&#228;hen zu k&#246;nnen. Und ihr Eingang musste zur Dorfseite ausgerichtet sein, damit die Einwohner sich bei Gefahr im Verzuge schnellstens hinter die sch&#252;tzenden Mauern zur&#252;ckziehen konnten.</p>
<p>Ludwig Uhland dichtete wohl mit einer solchen Kirchenburg vor ASugen in seiner &#8220;D&#246;ffinger Schlacht&#8221;:</p>
<blockquote><p>Am Ruheplatz der Toten, da pflegt es still zu sein,<br />
Man h&#246;rt nur leises Beten bei Kreuz und Leichenstein.<br />
Zu D&#246;ffingen war&#8217;s anders; dort scholl den ganzen Tag<br />
Der feste Kirchhof wider von Kampfruf, Sto&#223; und Schlag.</p>
<p>Die St&#228;dter sind gekommen, der Bauer hat sein Gut<br />
Zum festen Ort gefl&#252;chtet und h&#228;lt&#8217;s in tapfrer Hut.<br />
Mit Spies und Karst und Sense treibt er den Angriff ab;<br />
Wer tot zu Boden sinket, hat hier nicht weit ins Grab.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/effeltrich_st-georg_2a.JPG" alt="Wehrkirche St. Georg in Effeltrich - St. Georg in der Nische" width="150" height="200" />Schreiten wir also auf das Tor zu, die ber&#252;hmte Effeltricher Dorflinde in unserem R&#252;cken. &#220;ber dem Bogen begr&#252;&#223;en uns in drei Nischen die gotischen Holzfiguren der Hlg. Laurentius, Georg und Sebastian. Etwas weiter rechts reitet in einer weiteren bunt bemalten Nische noch einmal der Heilige Georg, der Schutzherr dieser Kirche, und sticht den Drachen. Es ist dieses Reiterstandbild, dass von jungen M&#228;nnern in Effeltricher Tracht zum Georgiritt mitgef&#252;hrt wird.</p>
<p>Der Georgiritt. Effeltrich ist bekannt in der Fr&#228;nkischen Schweiz f&#252;r sein lebendiges Brauchtum. Der wichtigste und bekannteste ist der Georgiritt, eine Pferdewallfahrt, bei der an jedem Ostermontag der Kirchenpatron geehrt wird. In einem farbenpr&#228;chtigen Zug werden Pferde aus der Umgebung durch das Dorf und an der Kirchenfestung vorbeigef&#252;hrt, allen voran der Pfarrer hoch zu Ross. In Effeltrich, der &#8220;Apfelreichen&#8221;, ist der Heilige Georg &#252;brigens so beliebt, dass noch heute der Vorname Georg &#252;berdurchschnittlich h&#228;ufig vergeben wird.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/effeltrich_st-georg_4.JPG" alt="Wehrkirche St. Georg in Effeltrich - St. Georg vor dem Eingang" width="150" height="306" />Der Drachent&#246;ter ist uns schon in einem anderen Zusammenhang begegnet: wie auch zum Beispiel im Ramsachkircherl am Rande des Murnauer Mooses k&#246;nnte seine Gegenwart ein Hinweise darauf sein, dass an diesem Ort besondere Erdkr&#228;fte gebunden sind. Der Drache steht dann f&#252;r die wilden tellurischen Kr&#228;fte, w&#228;hrend die Lanze des Heiligen den Drachen nicht t&#246;tet, sondern konzentriert &#8211; und f&#252;r den Menschen nutzbar macht. Die geomantische Variante dieser Legende sozusagen.</p>
<p>Wir &#252;berqueren den Friedhof und begegnen dem Heiligen Georg wieder, diesmal in einer moderneren Darstellung rechts vom Eingang zur Kirche und in einpr&#228;gsamer Dramatik. Der Drache ist nun kein Fabelwesen mehr, sondern ganz im Sinne der kirchlichen Deutung der Legende Luzifer selbst, das B&#246;se. Auf diese Weise eingestimmt betreten wir das Geb&#228;ude. Wenden wir uns dem um 1720/30 geschaffenen Hochaltar zu, in dessen Mitte der Heilige Georg seinen Kampf gegen den Drachen erneut zu f&#252;hren hat. Und wir m&#252;ssen nicht lange suchen, um sein Abbild erneut zu erblicken: an der s&#252;dlichen Langhauswand finden wir ihn wieder in Gestalt einer sp&#228;tgotischen Holzfigur, auf dem Drachen stehend und seine mit einem Kreuz gekr&#246;nten Lanze in sein zahnbewehrtes Maul stechend. Doch im Gegensatz zum apokalyptischen Alptraum, der mich noch am Eingang der Kirche begr&#252;&#223;te, strahlt dieser Georg eine unendliche Gelassenheit aus, fast m&#246;chte man meinen, er tr&#228;ume vor sich hin, w&#228;hrend er das Ungeheuer streckt. Und dann erkenne ich &#8211; seine Lanze verbindet ihn mit dem Drachen! Ich stelle mir vor, wie seine Urkraft an dem Stab hinaufwandert und den Ritter erf&#252;llt &#8211; er tankt die Erdenergie, indem er sie anzapft und sich mit ihr verbindet.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/effeltrich_st-georg_5.JPG" alt="Wehrkirche St. Georg in Effeltrich - St. Georg Statue in der Kirche" width="150" height="347" />Schutz und R&#252;ckzug &#8211; dies sind die Themen dieses Ortes, verbunden mit der Kraft der Erde, die an dieser Stelle gebunden scheint. In der Kirche selbst ist es &#252;berall zu sp&#252;ren: Wir stehen auf einem bedeutsamen, kraftvollen Ort. Ich nehme mir einige Zeit, um diese Energie in mir aufsteigen zu lassen, f&#252;r einen Augenblick folge ich dem Bild des Heiligen Georgs, sp&#252;re wie ich mit meinen F&#252;&#223;en mit dem Untergrund verbunden bin und wie die Energie durch meine Sohlen &#252;ber mein R&#252;ckgrat hinauf steigt. Mein R&#252;ckgrat &#8211; die Lanze, mit der ich mich mit den Erdkr&#228;ften verbinde. Ein Woge von Kraft erf&#252;llt meinen ganzen K&#246;rper &#8211; mit jedem Atemzug wird sie st&#228;rker und setzt sich durch den Raum fort. Dann habe ich mit einem Male genug &#8211; und wende mich zum Gehen. Die Energie des Ortes ist sehr geb&#252;ndelt und m&#228;chtig &#8211; zusammengehalten und konzentriert im Schutz der starken Mauern der Kirchenfestung.</p>
<p>Beim Verlassen der Kirche atme ich tief durch &#8211; ich f&#252;hle mich kraftvoll und verbunden. Bevor wir den Friedhof wieder verlassen, lohnt es sich vim Eingang der Kirche aus rechts herum um das Geb&#228;ude zu gehen und die Nordseite zu besuchen. Dort findet sich ein fast unscheinbares Kleinod &#8211; eine Marienstatute in einer mit Efeu und Blumen geschm&#252;ckten Grotte. In ihrem wei&#223;en und blauen Gewand erhebt sie die Augen in Andachht gen Himmel &#8211; ein fast kitschiger Anblick. Und doch nach diesem kraftvollen Erlebnis in der Kirche genau das Richtige, um die Energie wieder zu erden und zu sich zu finden. F&#252;r einen Moment verweile ich in ebenso stiller Andacht vor dieser Statue und reflektiere das Erlebte:</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/effeltrich_st-georg_6.JPG" alt="Wehrkirche St. Georg in Effeltrich - Marienstatue an der Nordseite" width="150" height="200" /><em>Wovor brauche ich zurzeit Schutz? Welche inneren St&#228;rken habe ich, um mich selbst zu sch&#252;tzen? Wie gut bin ich mit meinem inneren Fundament verbunden? Habe ich das Bed&#252;rfnis, mich zur&#252;ckzuziehen, um wieder in Ber&#252;hrung mit der Kraft meiner inneren MItte zu gelangen? Wenn ich mich gerade zur&#252;ckziehe &#8211; was suche ich in diesem R&#252;ckzug?</em></p>
<p>Dann verlasse ich die Festung durch den Torturm und mein Blick f&#228;llt auf die uralte Linde, deren schwere &#196;ste von einem Konstrukt aus Holzbalken getragen werden, sodass sie die Form eines gewaltigen runden Daches einnimmt. Da wird mir ein zuweites Geheimnis von Effeltrich bewusst: diese Linde ist das Gegenst&#252;ck zu St. Georg mit seiner m&#228;nnlichen, aufsteigenden Yang-Energie. Hier finde ich den weiblichen Yin-Pol. Immer noch energetisch lenke ich meine Schritte auf den Dorfplatz, um unter der Linde ganz zu werden.</p>
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		<title>Das Ramsachkircherl bei Murnau</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 09:38:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[S&#252;dlich von Murnau bei Ramsach wacht die kleine Kirche St. Georg &#252;ber das Moos. Sie gilt als die &#228;lteste Kirche rund um den Staffelsee und wird im Volksmund auch &#8220;s&#8217;&#196;hndl&#8221; genannt &#8211; von &#8220;Ahnin&#8221; oder &#8220;Ahne&#8221; &#8211; und birgt ein au&#223;ergew&#246;hnliches Kleinod, das seinesgleichen in Europa sucht: Seit Menschengedenken wird dort eine etwa sechzig Zentimeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/ramsach_kirche_1.jpg" alt="Ramsachkircherl" width="150" height="200" />S&#252;dlich von Murnau bei Ramsach wacht die kleine Kirche St. Georg &#252;ber das Moos. Sie gilt als die &#228;lteste Kirche rund um den Staffelsee und wird im Volksmund auch &#8220;s&#8217;&#196;hndl&#8221; genannt &#8211; von &#8220;Ahnin&#8221; oder &#8220;Ahne&#8221; &#8211; und birgt ein au&#223;ergew&#246;hnliches Kleinod, das seinesgleichen in Europa sucht: Seit Menschengedenken wird dort eine etwa sechzig Zentimeter hohe, aus Eisenblech geschmiedete Hand-Glocke aufbewahrt, wie sie von den iroschottischen Wanderm&#246;nchen, die Bayern missionierten, gel&#228;utet wurdem. Nachgewiesenerma&#223;en stammt sie aus dem 8. Jahrhundert und ist damit wohl die &#228;lteste Glocke Deutschlands.</p>
<p>Glocken riefen die Menschen nicht nur zum Gottesdienst, sondern galten auch als Schutz vor den  dunklen M&#228;chten. Die St. Georgs Kirche in Ramsach blickt &#252;ber das geheimnisvolle Moor, in dem Moorgeister und andere Ungeheuer ihr Unwesen treiben. Der Heilige Georg ist nicht umsonst der Patron dieser Kirche, denn er beh&#252;tet die Menschen vor den d&#228;monischen Kr&#228;ften, die zwischen den hohen Gr&#228;sern des Sumpfes zu lauern scheinen. Rechts vorne an der Innenwand der Kirche ist sein Bild zu sehen.<span id="more-15"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/murnau_moos.jpg" alt="Murnauer Moos" width="200" height="150" />Die Sage erz&#228;hlt auch von einem Lindwurm, der ganz in der N&#228;he gehaust hat und sich durch einen gro&#223;en Appetit auf Jungfrauen unbeliebt gemacht hatte. Am so genannten &#8220;Drachenstich&#8221; erlegte ein mutiger Murnauer das Ungeheuer &#8211; und fortan war Ruhe. So mehren sich in diesem idyllischen Flecken Erde die Anspielungen auf das Motiv der B&#228;ndigung der M&#228;chte der Finsternis.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/st-georg_effeltrich.jpg" alt="St. Georg - Wehrkirche in Effeltrich" width="97" height="200" />Den Heiligen Georg finden wir an vielen geomantisch bedeutsamen Orten wieder. Doch was hat es in Wirklichkeit mit diesem christlichen Symbol der Verteidigung gegen das B&#246;se auf sich? Mit seiner Lanze durchbohrt St. Georg den Drachen: wenn der Drache ein Symbol f&#252;r die Erdkr&#228;fte ist, dann ist Georg das Symbol f&#252;r die Bindung dieser Kr&#228;fte an einen Ort. So steht die Pf&#228;hlung des Ungeheuers weniger f&#252;r die Vernichtung des B&#246;sen, sondern f&#252;r die Konzentration der Kr&#228;fte eines Ortes, um sie f&#252;r den Menschen nutzbar zu machen. Wir befinden uns also an einem Drachenort, einem echten Kraftplatz, an dem wir uns mit der Kraft der Erde aufladen k&#246;nnen. Ich gehe um die kleine Kirche herum, blicke &#252;ber die wei&#223; get&#252;nchte Mauer auf das endlose Moor.</p>
<p>Ich in mich hinein, frage mich: <em>Welchen inneren Schatz berge ich in mir? Welche Kr&#228;fte und F&#228;higkeiten, die ich in mir trage, sch&#252;tzen mich vor den Anfeindungen der Welt? Vor welchen Einfl&#252;ssen habe ich &#252;berhaupt Angst &#8211; und warum?</em></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.mystische-orte.de/wp-content/uploads/2007/04/ramsach_kirche_2.jpg" alt="Ramsachkircherl" width="200" height="150" />Der kleine H&#252;gel, auf das Ramsacherkircherl steht, war wohl schon in Vorzeiten ein alter heidnischer Kultort. An der Stelle des Altars, so hei&#223;t es, soll einst ein Opferstein gestanden haben. Auch wenn wir nichts genaues wissen k&#246;nnen, so k&#246;nnen wir doch an diesem Ort deutlich sp&#252;ren, wie hier die Erdkr&#228;fte aufsteigen. Rund um die Kirche herrscht eine eigenartig beschwingte Energie, die zum Verweilen einl&#228;dt. Tats&#228;chlich f&#252;hle ich mich im Schatten der Kirche geborgen und der Blick streift &#252;ber die Weiten des unwirtlichen Moores bis hin zu den hoch aufragenden Bergen.</p>
<p>Am Fu&#223;e der Kirche befindet sich &#252;brigens unter ausladenden Kastanien eine Wirtschaft mit Biergarten &#8211; der ideale Ausgangs- und Endpunkt f&#252;r Wanderungen in die geheimnisvolle Welt des Murnauer Mooses.</p>
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